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Renger schnellster Neuzugang beim GP2 in Dubai

Renger van der Zande hat in Dubai ein hervorragendes Debüt bei der GP2-Asia-Serie hingelegt. Der Rennfahrer aus Nimwegen wurde ins kalte Wasser geworfen, da er vor diesem Wochenende weder das Auto noch die Strecke kannte, fuhr aber dennoch ein äußerst beeindruckendes Rennen, und kam schließlich als 11. über die Ziellinie. Gegen Ende des Rennens legte Renger Rundenzeiten hin, die sich die Führenden gewünscht hätten. Das sorgt nicht nur für einen zufriedenen Gesichtsausdruck bei Renger, sondern auch beim Teamchef Christian Horner, der sich im Anschluss lobend über seinen Piloten äußerte.

Published: Friday 5 December, 2008

Die mangelnde Erfahrung war bei Renger eigentlich nur beim Start zu merken. "Ich kam nicht wirklich gut weg", meinte er. "Aber ich fing mich schnell wieder, und fuhr anschließend ein sauberes Rennen. Nach dem Boxenstopp untersteuerte der Wagen recht stark, da wir nur die Hinterreifen gewechselt hatten, und diese natürlich besseren Griff boten, als die Vorderreifen. Nachdem ich dies durch bewusstes Übersteuern auszugleichen begann, ging es wieder ganz gut. Das Tempo war danach ziemlich in Ordnung, und das ist natürlich sehr positiv. Morgen gehe ich im zweiten Rennen voll auf Angriff, und dann machen wir keinen Boxenstopp, also werde ich auch keine Probleme mit Untersteuern mehr haben."

Trust Team Arden Teamchef Christian Horner war sehr beeindruckt von Renger. "Er hat sich wirklich wacker geschlagen, vor allem wenn man bedenkt, dass wir ihn einfach so ins kalte Wasser geworfen haben. Er hatte keinerlei Erfahrung mit dem Wagen und kannte auch die Strecke nicht, und dennoch konnte er ohne Probleme gut mithalten. Jeder, der vor ihm fuhr, ist bereits jahrelang dabei", meinte der Brite.

Das zweite Rennen beginnt am Samstagvormittag um 10:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit.

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