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Renger kompensiert mangelnde Spitzengeschwindigkeit durch Fahrkönnen

Renger van der Zande hat auf dem Kurs von Spa-Francorchamps einen tiefen Eindruck hinterlassen, da er auf dieser schnellen Strecke die mangelnde Spitzengeschwindigkeit seines Wagens mit unglaublichem Fahrkönnen in den Kurven zu kompensieren wusste. Der Fahrer des HiTech-Teams wurde im ersten Rennen Vierter, obwohl er mit weit geringerer Downforce unterwegs war, um seine mangelnde Geschwindigkeit auf den geraden Abschnitten wett zu machen.

Published: Friday 24 July, 2009

Bereits in der Qualifikation wurde sein Handicap auf den geraden Abschnitten deutlich, aber nichtsdestotrotz gelang es Renger sich als einer der besten Fahrer zu qualifizieren. Als Dritter für das erste Rennen und als Vierter für das zweite: das sind hervorragende Ausgangspositionen, wenn man bedenkt, dass alles in den Kurven passieren muss. Renger ging wie eine Rakete ins erste Rennen, musste jedoch untätig zusehen, wie er auf den Geraden überholt wurde.

"Ich war vom Start weg in Führung, musste meine Position aber aufgeben, da das Safety Car auf die Strecke kam", sagte Renger. "Danach habe ich wirklich alles gegeben, aber aufgrund der fehlenden Spitzengeschwindigkeit konnte ich beim Kampf um den Sieg nicht mithalten. Ich wurde Vierter, aber da es sich beim Zweiten und Dritten um Gastpiloten von ART handelte, und diese deshalb keine Punkte erhalten, wurden mir die Punkte für den zweiten Platz zugesprochen, und so kam ich auch aufs Podium. Wir waren mit wesentlich geringerer Downforce unterwegs, und trotzdem war ich in den Kurven unglaublich schnell; daraus kann man sehen, dass wir wirklich gut unterwegs sind. Nur schade, dass wir mit der Spitzengeschwindigkeit nicht mithalten können."

"Für das morgige Rennen werden wir einen anderen Motor einbauen, und dann hoffe ich, von der vierten Startposition aus auch auf den Geraden besser mithalten zu können."

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